Fordern & Fördern an der Gesamtschule Gescher

Leitsätze

  • Wir überprüfen regelmäßig die Lernvoraussetzungen und Lernstände unserer Schülerinnen und Schüler und entwickeln gemeinsam Förder- und Fordermöglichkeiten.
  • Wir berücksichtigen im Unterricht die Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler und fordern/fördern sie entsprechend ihrer jeweiligen Lernvoraussetzungen, Interessen und Neigungen.
  • Wir betrachten Förderung und Forderung als Gesamtaufgabe von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern.
  • Wir bieten Förder- und Fordermöglichkeiten auch außerhalb des Unterrichts an.

In der Gesamtschule Gescher lernen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Vorerfahrungen, Interessen und Neigungen zusammen. Jede/r soll entsprechend seiner/ihrer individuellen Leistungsfähigkeit mit den eigenen individuellen Stärken und besonderen Bedürfnissen gefördert und gefordert werden.

 

Bereits bei der Schulanmeldung werden durch (förder-)diagnostische Verfahren wie dem „Duisburger Sprachstandstest“ oder dem Programm „Sicher im mathematischen Basisstoff“ der Uni Dortmund Potentiale von Schülerinnen und Schülern erkannt, um darauf aufbauend gezielt fördern und auch fordern zu können. Neben Auskünften durch Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule sowie der Eltern dienen uns die aus der Überprüfung gewonnenen Erkenntnisse als erste Ansatzpunkte für die gezielte Förderung und Forderung.

Im Unterricht werden die Schülerinnen und Schüler durch Individualisierung und innere Differenzierung im Rahmen des Gemeinsamen Lernens entsprechend ihres Lerntempos und ihrer Lernwege gefördert (bspw. verschiedene Checklisten, individuelle Wochenpläne). Sie lernen gemeinsam in leistungsheterogenen Lerngruppen auf verschiedenen Niveaustufen, Lern- und Materialangebote werden den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen angepasst und fortlaufend durch (förder-) diagnostische Methoden ermittelt.

 

Zur weiteren Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit erhöhtem/ sonderpädagogischem Förderbedarf und/oder Teilleistungsstörungen aber auch mit besonderen Stärken werden zusätzliche Maßnahmen angeboten:

  • LRS- und spezielle Deutschförderangebote in den Jahrgängen 5 und 6
  • Mathematik-Förderkurs und Mathematikprojekt „Sicher im mathematischen Basisstoff“ (SIMBA) der TU Dortmund in den Jahrgängen 5 und 6
  • Individuelle Förderung in Kleingruppen im Rahmen des Gemeinsamen Lernens in Anlehnung an erstellte Förderpläne
  • Forder- und Förderangebote im Rahmen der Fachleistungsdifferenzierung ab Klasse 7 in den Fächern Mathematik und Englisch

Neben Forderangeboten im Rahmen der Fachleistungsdifferenzierung zur Entfaltung der persönlichen Begabungspotentiale können die Schülerinnen und Schüler regelmäßig an Wettbewerben unterschiedlicher Fachrichtungen teilnehmen, zum Beispiel: Freestyle Physics, Big Challenge, Lesewettbewerbe, Mathematik-Adventskalender (Mathe im Advent) usw..

 

Individuelle Förderpläne ermöglichen, dass einzelne Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedarfen gezielt und systematisch gefördert werden können. In diesen Tätigkeitsplänen werden Fördermaßnahmen und Ergebnisse deutlich sichtbar gemacht, um präventiv Lernschwierigkeiten vorzubeugen und Hilfen aufeinander abzustimmen.

 

Entwicklungsziele

  • Konzeptentwicklung (D,M,E)

- Konzeptionelle Grundlagen für die Förderung im Unterricht entwickeln in den Kernfächern (u.a. Lernbüros, SegeL-Unterricht)

- Zusammenspiel von Unterricht und Förderkursen/Einheiten sollte konzeptionell gesichert sein

- Festlegung auf diagnostische Verfahren in den Kernfächern und im Förderbereich

- Systematische Evaluation von Fördereinheiten, um ggf. Änderungen vorzunehmen

  • Förderung von leistungsstarken SuS (TN an naturwissenschaftlichen Wettbewerben, Pofilbildung bspw. MINT oder musischer Bereich, „Känguruh-Wettbewerb“)
  • Schülerfirmen / Entwicklung von Möglichkeiten, um SuS im lebenspraktischen Bereich zu fördern
  • Schüler helfen Schülern (Paten, Betreuung/Ganztag, Tischgruppen/Team, Streitschlichter
  • Einrichten eines Selbstlernzentrums
  • Kooperation mit außerschulischen Partnern (Ergotherapie, Logopädie, SPZ, Jugendamt, Schulpsychologische Beratungsstelle, Psychotherapeuten)
  • Laufbahnkonferenzen à Zusammenführung/Planung von Förderplänen für SuS
  • Sächliche Ausstattung (Ausstattung der Klassenräume mit Fördermaterial, Neue Medien stärker / gezielt einsetzen, Bibliothek)
  • Personelle Ausstattung (Team-Teaching, Einsatz mit Praktikanten mit individuelle Betreuung (gezielter Einsatz, Konzept: Einsatz von I-Helfern)