Schulpflegschaft: Hier sind die Vorsitzenden der Klassenpflegschaften vertreten. Die Schulpflegschaft wählt die

Elternvertretung für die Schulkonferenz und berät über die Belange der Eltern auf Schulebene.

 

Selbstgesteuertes Lernen: Lernen ist ein individueller aktiver

Prozess. Der Ansatz des selbstgesteuerten Lernens stellt die Lernprozesse des Schülers / der Schülerin in den Mittelpunkt des Unterrichts. Der / die Lernende setzt sich selbst Ziele (innerhalb des durch den Lehrplan, die Kompetenzerwartungen und die Unterrichtsgestaltung gesteckten Rahmens), trifft Entscheidungen über seine / ihre Lernwege und denkt regelmäßig über seine /

ihre Lernentwicklung und seine / ihre Ergebnisse nach. Struktur bieten dabei Checklisten und Lernpfade (dazu siehe oben),  Materialien auf verschiedenen Niveaus, Hilfe- und Tippkarten – und

natürlich die individuelle Lernbegleitung und –beratung durch die Lehrkraft.(vgl. auch SegeLn)

 

Schülervertretung: die Versammlung aller Klassensprecherinnen und Klassensprecher, die Anliegen der SuS einbringen, diskutieren und bearbeiten und Anträge in die übrigen Gremien tragen. Ein von der Schülerschaft gewähltes Schülersprecherteam vertritt die Belange der Schülerschaft auf der Ebene der übrigen Gremien (z. B.

auch im Eilausschuss) und ist an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt. Dies wird auch vorbereitet durch die Teilnahme an Besuchen innovativer Schulen und die Prüfung interessanter Projekte anderer Schulen.

 

 

Schulhof verlassen: Ab dem 9. Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, während den Mittagspausen an den

langen Schultagen (Montag, Mittwoch und Donnerstag) das Schulgelände zu verlassen. Dazu benötigen sie eine Einverständniserklärung der Eltern / Erziehungsberechtigten. Sie erhalten einen Pass, den sie zu Beginn der

Mittagspause abholen und nach Rückkehr in die Schule wiederbringen. Dies wird von einem von der SV organisierte Mittagspausenpässedienst kontrolliert.

 

Schulhof-AG: In diesem Gremium arbeiten Vertreter der Lehrerschaft, der Schülerinnen und Schüler und der Eltern gemeinsam an Verbesserungen der Angebote auf dem Schulhof, um eine entspannte Pause mit Möglichkeiten zum Bewegen und zum Ausruhen zu ermöglichen.

 

Schulkonferenz: Die Schulkonferenz ist das oberste

Mitwirkungsgremium der Schule. Ihr gehören die gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Lehrkräfte und der Eltern sowie die Schulleiterin oder der Schulleiter an. Die Schulkonferenz entscheidet über eine Vielzahl schulischer Angelegenheiten. Hierzu gehören z. B. das Schulprogramm oder in Abstimmung mit

den anderen Schulen im Ort die beweglichen Ferientage. Nähere Informationen unter https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Eltern/Schulmitwirkung/index.html Schulpflegschaft: Hier sind die Vorsitzenden der

Klassenpflegschaften vertreten. Die Schulpflegschaft wählt die Elternvertretung für die Schulkonferenz und berät über die Belange der Eltern auf Schulebene. 

 

Schülersprecher/in: Die Schülersprecherin oder der Schülersprecher ist Vorsitzende oder Vorsitzender des Schülerrats und Sprecherin oder Sprecher der SV. Sie oder er beruft den Schülerrat ein, leitet die Sitzungen und führt die

Beschlüsse des Schülerrats aus. Sie oder er ist dem Schülerrat gegenüber verantwortlich. (SV-Erlass, RdErl. des Kultusministeriums vom 22.11.1979, Abs. 3.5.1)

 

Schulversammlung: Neben regelmäßigen Treffen der Jahrgangsstufen (vgl. Monatstreffen) gibt es die Möglichkeit der Schulversammlung, bei der alle Schülerinnen und Schüler der Schule zusammenkommen, um Informationen zu erhalten, Anliegen zu besprechen und ggf. Beschlüsse zu fassen. Mit der Schulversammlung werden Schülerinnen und Schüler in wichtige Ereignisse und Diskussionen einbezogen, so dass sie an Entscheidungen beteiligt werden können. Weiterhin

besteht Gelegenheit, besondere Beiträge oder Leistungen im sozialen oder fachlichen Bereich anzuerkennen und zu würdigen.

 

Schülervertretung: Nach § 74 des Schulgesetzes für das Land

Nordrhein-Westfalen hat die Schülervertretung (SV) im Rahmen des Auftrags der Schule insbesondere die Aufgabe, die Interessen der Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit zu vertreten und die fachlichen, kulturellen, sportlichen, politischen und sozialen Interessen der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Die inhaltliche Ausgestaltung der Mitwirkungsrechte der Schülervertretung ist im Erlass

über die Mitwirkung der Schülervertretung in der Schule nach dem

Schulmitwirkungsgesetz (SV-Erlass) geregelt.

 

Schulsozialarbeit ist professionell durchgeführte Soziale Arbeit in

einer Schule und mit den Menschen, die dort lernen und arbeiten.

Sie wird wahrgenommen durch die Schulsozialpädagoginnen. Sie unterstützen die Lehrerinnen und Lehrer in ihrer pädagogischen Arbeit und stehen den Schülerinnen und Schülern als (weitere) Ansprechpartner und Vertrauenspersonen bei sozialen und individuellen Problemen zur Verfügung. Mit ihrer

sozialpädagogischen Ausbildung haben sie entsprechende Methodenkenntnisse sowie zeitliche Freiräume, da sie nicht unterrichtlich eingebunden sind. Neben der individuellen Beratung (z. B. bei Konflikten, Mobbing, Schulmüdigkeit, häuslichen Problemen o.ä.) arbeiten die Schulsozialpädagoginnen auch mit den

Lehrkräften zusammen, um mit ganzen Klassen (z. B. an themenspezifischen Projekttagen zum sozialen Lernen) oder kleineren Gruppen Probleme und Krisen zu bearbeiten

und nach Lösungen zu suchen. Weiterhin beraten die Schulsozialpädagoginnen auch Eltern, wenn diese es wünschen. Weil sie mit anderen Hilfsangeboten in der Kommune vernetzt sind, können sie bei der Suche nach passenden Ansprechpartnern

für die Lösung von Problemen helfen. Ebenso organisieren sie (u. a. in Kooperation mit dem Suchtpräventionsbeauftragten) thematische Elternabende, zum Beispiel zum Umgang mit Medien. Hier arbeiten sie auch mit externen Fachleuten zusammen.

 

Selbstlernzentrum

 

SegeLn = selbstgesteuertes Lernen ist eine Lernform, bei der die Lernenden im Hinblick auf vorgegebene (von außen gesetzte wie selbstbestimmte) Ziele und gemäß ihrer

Lernmotivation und den Anforderungen Maßnahmen der Selbststeuerung ergreifen und dadurch ihren Lernprozess selbst planen, regulieren, überwachen, reflektieren und bewerten. Dabei erhalten sie eine individuell angepasste Unterstützung durch die Lehrkraft, die sie unterstützt, motiviert und fördert.

An der Gesamtschule Gescher ist das selbstgesteuerte Lernen ein zentrales pädagogisch-didaktisches Ziel und ein wichtiges Element unserer Unterrichtsgestaltung. Es wird vor allem realisiert in den SegeL-Stunden (Klassen 5-7) und den Lernbürostunden (Klassen 8-10) für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch. Es wird jedoch auch in andere Fächer integriert und an deren

Inhalten umgesetzt, um von der Klasse 5 an die Selbstverantwortung und Mitbestimmung der Lernenden zu fördern.

 

SELG: Die Abkürzung SELG bedeutet Schüler-Eltern-Lehrer-Gespräch. Es ist ein Austausch unter allen Beteiligten (Schüler/in, Eltern, Klassenlehrer/in) über die Situation des Kindes in der Schule und in seiner Klasse, über sein Lernen (allgemein und in

den Fächern) und über sein soziales Verhalten. Wichtige Grundlagen des Gesprächs sind Selbsteinschätzungsbögen, die jede Schülerin / jeder Schüler ausgefüllt hat (Muster im Logbuch), Beobachtungen der Eltern sowie schriftliche Rückmeldungen aller Fachlehrerinnen und –lehrer. Die Anliegen des Gesprächs sind, Stärken und Erfolge wertzuschätzen, aber auch, Entwicklungsmöglichkeiten

zu benennen und Wege dorthin aufzuzeigen. Am Ende setzen die Schülerinnen und Schüler sich individuelle Ziele für die kommenden Wochen und Monate. Dazu werden konkrete Schritte der Umsetzung formuliert und Maßnahmen zur Unterstützung verabredet. Nach dem vereinbarten Zeitraum werden die Ziele in einem Gespräch zwischen Schüler/in und Klassenlehrer/in überprüft. Die Ergebnisse

der Zielvereinbarung und der Zielüberprüfung werden im Logbuch (S.22f.) notiert; so erhalten auch die Eltern eine Rückmeldung.
 

Service Learning – Ein verpflichtender Kurs innerhalb des Moduls „Genial sozial“ im Unterrichtsangebot Ergänzungsstunden ab Jg. 8. Hier können sich die

Schülerinnen und Schüler – nach einer zielgerichteten Vorbereitung in der Schule – vor allem außerhalb der Schule engagieren, ihre Fähigkeiten für andere einbringen, Verantwortung übernehmen... – und dabei bereits erworbene Lebenskompetenzen (vgl. emotionales und soziales Lernen) erproben und ausbauen. 

Diese Arbeit wird im Kurs nachbereitet und ausgewertet, um ein persönliches Lernen und die Fähigkeit zu bürgerschaftlicher Teilhabe zu fördern.

 

Sonderpädagogik: Die Sonderpädagogen und –pädagoginnen unserer Schule beraten die Lehrerinnen und Lehrer bei der Gestaltung des Gemeinsamen

Lernens von Schülerinnen und Schüler ohne und mit Förderbedarf. Sie unterstützen die unterrichtliche Arbeit in der Klasse und die gezielte individuelle Begleitung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

 

Soziales Lernen: vgl. emotionales

und soziales Lernen, Klassenrat

 

Sport ... ist nicht nur ein Unterrichtsfach, sondern kann auch bei

vielen außerunterrichtlichen Gelegenheiten erlebt werden:

Leichtathletik-Sportfest zu Beginn des Schuljahres, Handballturnier, Fußballturnier, Sportwoche (mit freiwilliger Skifreizeit) u.v.a.m.