Lob von der Regierungspräsidentin

Dorothee Feller besucht die Gesamtschule

Gescher. Die Regierungspräsidentin von Münster, Dorothee Feller, besuchte am Montag die Gesamtschule Gescher.  Begleitet wurde sie bei dabei von Jochem von Schwerdtner-Markussen, dem zuständigen schulfachlichen Dezernenten bei der Bezirksregierung Münster. Der Schulalltag nahm seinen normalen Gang und die meisten Schülerinnen und Schülern dürften es nicht mal mitbekommen haben, dass „hoher Besuch“ im Haus war. Dies war so beabsichtigt, denn Frau Feller erklärte: „Ich schaue mir verschiedene Schulen an, um zu sehen, wie vor Ort mit der Corona-Pandemie umgegangen wird.“

Frau Feller besprach mit dem Schulleitungsteam, drei weiteren Lehrkräften, dem Schülersprecher Johannes Buckting und seiner Vertreterin Dana Kujoth, der Schulpflegschaftsvorsitzenden Rabea Hillebrandt-Führs und dem Bürgermeister Thomas Kerkhoff die aktuelle Situation an der Schule. Themen waren zum Beispiel: Welche Auswirkungen hatte der Lockdown? Wie sieht es mit der Maskenpflicht aus? Und was macht die Digitalisierung?

Schulleiter Bernhard Manemann-Kallabis verwies in seinen Ausführungen auf die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Gesundheitsamt. Dies hörte Bürgermeister Thomas Kerkhoff sehr gerne und verwies auf die Digitalisierungsmaßnahmen, wie die Einführung von „Iserv“ als Kommunikationsplattform. Der Schulleiter lobte auch besonders den Einsatz aller Lehrerinnen und Lehrer, die in den Sommerferien eine Woche lang zusammen das neue Schuljahr vorbereiteten.

Dann fand ein Gang durch die Schule statt. Kinder der 6a erklärten in ihrem Klassenraum das Segel-Konzept. Das selbstständige Lernen war auch Thema im Deutsch-Leistungskurs in der Klasse 12 (Q1). In einem weiteren Oberstufenkurs, dem Leistungskurs in Biologie, zeigte sich, dass die Nutzung von digitalen Medien im normalen Schulalltag Einzug gehalten hat. So ist die Schule auch gut vorbereitet, falls das Distanz-Lernen corona-bedingt wieder auf dem Stundenplan steht.

 

Die Regierungspräsidentin zeigte sich sehr zufrieden und lobte alle Beteiligten für ihren großen Einsatz. Sie verwies aber darauf, dass die Krise noch lange nicht vorbei ist. Herr Manemann-Kallabis pflichtete ihr bei und hofft darauf, dass weiterhin alle Lehrkräfte, Kinder und Eltern solidarisch zusammenstehen und verantwortungsvoll handeln.