Hartelijk welkom – Schüleraustausch an der Gesamtschule

Interessantes und abwechslungsreiches Programm

Gescher/Gripskerk. Bereits zum zweiten Mal fand an der Gesamtschule Gescher unlängst für die Schüler des 9er-Niederländischkurses ein einwöchiger aber doch kurzlebiger Austausch mit den  Schülern des „Lauwerscollege Gripskerk“ statt.

Der Schüleraustausch wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und der EUREGIO kofinanziert, so konnte den Schülern ein interessantes und abwechslungsreiches Programm geboten werden.

Der einwöchige Schüleraustausch fand zur Hälfte in Deutschland und in den Niederlanden statt. Der diesjährige Schüleraustausch stand unter dem Thema „Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Schulsystem“. Hierzu erarbeiteten die Gesamtschüler zusammen mit ihren niederländischen Austauschpartnern im Laufe der Woche eine Präsentation, die dann abschließend am Freitag vorgestellt wurde.

Am Montagmorgen begrüßten die Gesamtschüler und ihre Lehrerin H. Ellers zunächst die Niederländer. Nach einem Theaterworkshop und dem Besuch der Glockengießerei ging es in die Gastfamilien. Am Abend wurde der Tag mit gemeinsamer sportlicher Betätigung abgerundet. Am Dienstag fand eine Tagesfahrt nach Münster statt. Dort stand unter anderem eine Stadtrundfahrt mit einem Doppeldeckerbus und eine Stadtrallye auf dem Programm. Am Mittwochmorgen arbeiteten die Schüler mit ihren Austauschschülern zusammen an einer Präsentation. Anschließend fuhren die Gescheraner zusammen mit ihren niederländischen Austauschschülern in die Niederlande nach Grijpskerk. Nach einem gemeinsamen Mittagessen besuchten sie gemeinsam das Naturschutzgebiet Lauwersmeer. Danach ging es in die Gastfamilien. Am Donnerstag ging es dann nach Groningen, dort besuchten die Schüler das Groninger Museum und erkundeten mit Hilfe einer Fotorallye die Stadt. Am Abend stand noch ein Kunstprojekt auf dem Programm. Am Freitagmorgen wurden dann die über die Woche gesammelten Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich der Schulsysteme in Form einer Präsentation vorgetragen. Hiernach hieß es Abschied nehmen, aber nicht für immer – so sagten einige Schüler.