Schüler erforschen gemeinsam den Wald

 

Kooperation von Gesamtschule Gescher und Förderschule Haus Hall

 

Gescher/Lembeck. Gleich eine doppelte Premiere stand nun auf dem Stundenplan. Erstmalig fuhren die Klassen der Jahrgangsstufe 7 auf eine mehrtägige naturwissenschaftliche Exkursion nach Dorsten-Lembeck. Als Forschungsbasis diente das Selbstversorgerhaus

„Midlicher Mühle“. Frau Ellen Frenkel hatte als NW-Lehrerin und Mitglied des Jahrgangsteam 7 die Exkursion federführend vorbereitet und besuchte auch alle Klassen.

Die Klasse 7b, unter Leitung von Frau Julia Krahé und Herrn

Hendrik Lange, hieß zudem noch eine Gruppe von der Förderschule Haus Hall willkommen. Fünf Schülerinnen und Schüler der Klasse M2 und ein Schüler der Klasse U5 nahmen mit ihrer Klassenlehrerin Ruth Woltering und der Bundesfreiwilligendienstleisterin Marie Keizers an zwei von drei Tagen am Tagesprogramm teil.

Die insgesamt 37 Schülerinnen und Schüler erkundeten auf ihrem mehrstündigen Fußmarsch zum Wildpark Granat die Hohe Mark. In Kleingruppen, die Förderschüler schlossen sich verschiedenen Kleingruppen der Gesamtschüler an, lassen die Kinder Spuren und kamen vielen Wildtieren sehr nahe. Am nächsten Tag besuchten alle die nahegelegene Biologische Station des Kreises Recklinghausen. Der Geschäftsführer Georg Tender vermittelte auf seiner Führung

durch den Wald interessante Fakten und beim Waldmemory schnitten die gemischten Gruppen sehr gut ab. Danach untersuchten die Gruppen, die unterschiedliche Arbeitsblätter bekommen hatten, einen Mischwald. Eifrig maßen die jungen Forscher die Lichtintensität und kartographierten ein Stück Wald; ganz naturverbunden nahmen die Schüler auf umgekippten Baumstämmen Platz.

Neben dem naturwissenschaftlichen Programm kam das gesellige

Miteinander aber nicht zu kurz. Gemeinsam wurde gegrillt und Spiele auf der großen Wiese gespielt. Selbst Spiele, die nicht jedem bekannt waren, wurden anschaulich durch die Schülerinnen und Schüler erklärt und jeder spielte mit vollem Elan mit.

In der abschließenden Feedbackrunde wurde deutlich, wie schön die Exkursion war und wie die Kooperation zwischen den beiden Schulen praktisch umgesetzt werden kann. Die Schülerinnen und Schüler hatten keine Berührungsängste und haben sich gleich gut verstanden. Auch die gemeinsame Bearbeitung der Aufgabenstellungen gelang, jeder arbeitete auf seinem Niveau und brachte seine Stärken ein. Auch die begleitenden Lehrerinnen und der Lehrer zogen ein positives Fazit. So kann es weitergehen.