Gesundheit spannend erlebt

Das Body+Grips-Mobil machte Station an der Gesamtschule

Gescher. Was gehört zu einem gesunden Frühstück? Welche Folgen hat der Alkoholkonsum? Was weiß ich über verschiedene Verhütungsmittel? Mit diesen und weiteren Fragenbeschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs der Gesamtschule an einem Projekttag. An zwei Tagen verwandelte sich die Turnhalle am Borkener Damm in einen Erlebnisparcours. Das „Body+Grips-Mobil“ machte zum zweiten Mal Station in Gescher. Dies ist ein Programm zur ganzheitlichen Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche des DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. „Das Programm behandelt wichtige Themen, daher unterstützen wir die Präventionsarbeit an der Gesamtschule finanziell“, sagte Anne Trepmann, Filialdirektorin der Sparkasse Westmünsterland. Und Lehrer Hendrik Lange, der Suchtpräventionsbeauftragte der Gesamtschule, freute sich: „Investitionen in die Gesundheit sind immer wichtig. Aktionstage wie diese, tragen zu einer gesunden Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bei.“ An insgesamt 15 Stationen setzten sich die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von erwachsenen Moderatorinnen und Moderatoren mit den Themen Bewegung, Ernährung, Ich & du (soziales Miteinander), Sexualität und Sucht auseinander. Neben Geschick und Teamarbeit ist bei den Teilnehmenden reales Wissen gefragt. Eine Schülerin meinte: „Die Stationen machen viel Spaß und gleichzeitig lernt man noch etwas.“ Sie bestätigte damit die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), denn diese hat das Projekt Body+Grips-Mobil als „Good Practice“-Projekt ausgezeichnet. Herr Lange dankte den Eltern und Sporthelfern, die als Moderatoren die Lernstationen betreuten, für ihr großes Engagement. Er lobte: „Ohne die aktive Unterstützung von über 14 Helfern pro Tag wäre die Aktion für unsere Schule nicht durchführbar gewesen.“ Eine Mutter befand: „So viele unterschiedliche Jugendliche in Aktion zu sehen ist interessant.“ Die erwachsenen Helferinnen und Helfer waren zudem überrascht von der Offenheit, mit der die Schülerinnen und Schüler mit ihnen ins Gespräch kamen. Das einhellige Fazit am Ende war: Manche Themen haben beiden teilnehmenden Schülerinnen und Schülern so viel Interesse geweckt, dass sie weiter verfolgt werden sollten.